Dipl.-Ing. Jürgen Krebs

Verkehrsingenieur
eisenbahnbetriebliche Bildung - Verkehrsgeschichte - Publikationen

Projektarbeit / Referenzen

Im Namen der Deutschen Reichsbahn arbeitete ich u. a. in folgenden Arbeitsgruppen mit:

  • Vorbereitungskomitte 100 Jahre Selketalbahn bei der Reichsbahndirektion Magdeburg (1987)
     
  • Kommission Betriebsgeschichte der Reichsbahndirektion Magdeburg
    (1987 - 1990)
     
  • Prüfungsausschuss allgemein der Reichsbahndirektion Halle (Bereich Magdeburg)
     
  • Aufgabenerstellungsausschuss der Deutschen Reichsbahn / Deutschen Bundesbahn für den Ausbildungsberuf Eisenbahner im Betriebsdienst
     
  • Prüfungsausschuss der Deutschen Reichsbahn für den Ausbildungsberuf Eisenbahner im Betriebsdienst
     

Im Namen der Deutschen Bahn, DB Training Learning & Consulting bzw. der Vorgänger erfolgte u. a. die Mitarbeit in bzw. alleinige Durchführung von folgenden Projekten:

  • ESTW Salzwedel (1. Ausbaustufe Kläden - Brunau-Packebusch)
    theoretische Ausbildung, Praxistraining, örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter
    Begleitung Inbetriebnahme für DB Netz Stendal (1996)
     
  • ESTW-UZ Göschwitz (1. Ausbaustufe Jena West - Oberweimar)
    theoretische Ausbildung, Praxistraining, örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter für Betriebszentrale Leipzig (2002)
     
  • ESTW-UZ Magdeburg Hbf
    theoretische Ausbildung, Praxistraining, örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter für Betriebszentrale Leipzig (2003)
     
  • ESTW-UZ Biederitz
    theoretische Ausbildung, Praxistraining, örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter für Betriebszentrale Leipzig (2003)
     
  • ESTW-Z Geithain (1. Ausbaustufe Bf Geithain)
    theoretische Ausbildung, Praxistraining, örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter
    Begleitung Inbetriebnahme für Regionalnetz Mittelsachsen (2003)
     
  • ESTW-UZ Leipzig Hbf Ost
    theoretische Ausbildung, Praxistraining, örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter für Betriebszentrale Leipzig (2003)
     
  • Hochrüstung ESTW Erfurt Hbf
    Praxistraining, örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter für Betriebszentrale Leipzig (2003)
     
  • ESTW-UZ Schönebeck (Elbe)
    theoretische Ausbildung, Praxistraining, örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter für Betriebszentrale Leipzig (2003/04)
     
  • ESTW-UZ Leipzig Hbf West
    theoretische Ausbildung, Praxistraining, örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter, Begleitung Inbetriebnahme für Betriebszentrale Leipzig (2004)
     
  • ESTW-UZ Leipzig-Wahren
    theoretische Ausbildung, Praxistraining, örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter
    Begleitung Inbetriebnahme für Betriebszentrale Leipzig
    (2005)
     
  • ESTW-UZ Anklam / Angermünde
    theoretische Ausbildung der Fahrdienstleiter für Betriebszentrale Berlin (2005)
     
  • ESTW-Z Neuruppin (1. Ausbaustufe Kremmen - Wittstock)
    örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter, Begleitung Inbetriebnahme für Regionalnetz Westbrandenburg (2005)
     
  • Erweiterung ESTW-Z Sömmerda (Sömmerda - Erfurt)
    örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter für Regionalnetz Thüringer Becken, Südthüringen (2005)
     
  • ESTW-Z Brandenburg-Altstadt
    örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter, Begleitung Inbetriebnahme für Regionalnetz Westbrandenburg (2005)
     
  • ESTW-Z Lübbenau (1. bis 4. Ausbaustufe Bestensee - Cottbus)
    örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter für Regionalbereich Berlin
    (2005 - 2009)
     
  • ESTW-Z Lissendorf / Gerolstein (1. und 2. Ausbaustufe)
    theoretische Ausbildung der Fahrdienstleiter für Regionalnetz Eifel-Rhein-
    Mosel (2005, 2009/10)
     
  • ESTW-Z Küstrin-Kietz (1. Ausbaustufe)
    theoretische Ausbildung, Praxistraining, örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter für Regionalnetz Ostbrandenburg (2006)
     
  • ESTW - theoretische Ausbildung, Praxistraining der Fahrdienstleiter für S-Bahn Berlin (2006)
     
  • ESTW Dortmund Bbf
    örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter, für DB Netz NL West (2006)
     
  • ESTW-Z Güsten / Halberstadt
    theoretische Ausbildung, Praxistraining, örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter für Regionalnetz Elbe-Saale (2006 - 2008)
     
  • ESTW-Z Oderbrücke in Frankfurt (Oder)
    örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter für DB Netz Regionalbereich Berlin (2008)
     
  • ESTW-Z Weiden (Opf) (1.Ausbaustufe Neustadt [Waldnaab])
    theoretische Ausbildung, Praxistraining, örtliche Einweisung der Fahrdienstleiter für Regionalnetz Oberpfalz (2008)
     
  • Aus- und regelmäßige Fortbildung von Fahrdienstleitern nach FV-NE für SICAS-ESTW der Regionalbahn Kassel für Kasseler Verkehrs-Gesellschaft - Lossetalbahn - “Kasseler Modell” (2009 - 2017)
     
  • regelmäßige Fortbildung von Fahrdienstleitern nach FV-NE der HLB Basis AG, Standort Kassel (2011 - 2017)
     
  • Ausbildung von Fahrdienstleitern nach FV-NE für ESTW L90 der Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft mbH (WEG) / Zweckverband Strohgäubahn (2017)
     
  • Ausbildung von Zugleitern  nach DB-Ril 436 für Regionalnetze Elbe-Saale, Oldenburg, Ostbrandenburg, Ostsachsen, Thüringer Becken-Südthüringen,
    Vogtland-Ostthüringen, DBRegioNetz Südostbayernbahn (2007 - 2017)
     
  • Ausbildung von Zugleitern nach FV-NE für HLB Basis AG, Standort Butzbach (2017)
     
  • ESZB Kamenz - Ausbildung von Zugleitern im SZB-E für Regionalnetz Ostsachsen (2009)
     
  • ESTW Eisenach - Einweisung von Fahrdienstleitern in Zuglenkung ZL L2000 (2012)
     
  • ESTW Offenbach Ost - Einweisung von Fahrdienstleitern in Zuglenkung ZL L2000 (2012)
     
  • Aus- und regelmäßige Fortbildung von Mitarbeitern zur Bedienung von Notbedienplätzen in ESTW-Unterzentralen (z.B. Naumburg (Saale), Gera, Zwickau, Magdeburg, Stendal, Rathenow, Wittenberge, Hagenow Land, Güstrow) (2009 - 2015)
     
  • Seminare zur Vorbereitung auf die Prüfung zum Eisenbahnbetriebsleiter
    (u.a. Grundlagen Bahnbetrieb, FV-NE, Zugleitbetrieb, ESTW) (2008 - 2017)
     
  • Seminare zur Vorbereitung zum örtlichen Betriebsleiter / Leitenden und Aufsichtsführenden gemäß EBO (2008 - 2017)

 

Pressestimmen:

 

Zerbster Volksstimme 19.03.2012

 

Volksstimme 15.06.2012 (Burg/Schönebeck/Staßfurt/Zerbst)

 

Pressemitteilung der Brandenburgischen Ingenieurkammer (BBIK) zur Pressefahrt Berlin - Gorzów am 09.10.2012 (Auszug):

„Großer Bahnhof“ für Brandenburger Ingenieure in Gorzów

“Das Medieninteresse war so groß, dass die in Gorzów anberaumte Pressekonferenz kurzerhand auf den Bahnsteig verlegt werden musste, um allen Journalisten gerecht zu werden. Besonders gefragte Gesprächspartner waren Dipl.-Ing. Wieland Sommer, der die deutsch-polnische Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren entscheidend prägte, Dipl.-Ing. Jürgen Krebs als Vertreter der Ostbahn und ausgewiesener Experte der Strecke und der Ingenieurbauwerke entlang der Fahrtstrecke, Karl-Heinz Boßan als Geschäftsführer der IGOB sowie der Geschäftsführer der Lebuska Okregowa Izba Inzynierow Budownictwa (poln. Bauingenieurkammer) magister Inżynier (mgr. Inz.) Andrzej Cigielnik. Sie verdeutlichten in Interviews und fachlichen Gesprächen die herausragende Bedeutung des Ingenieurwesens über Jahrhunderte am Beispiel dieser Strecke.”

 

www.kostrzyn.um.gov.pl: (12.10.2012)

WSIĄŚĆ DO POCIĄGU… (Auszug)

Wiceburmistrza miasta Kostrzyna nad Odrą Pana Zbigniewa Biedulskiego przywitał osobiście prezes EUIG Pan Karl-Heinz Bossan, który serdecznie podziękował za gorące przyjęcie w Kostrzynie nad Odrą i oddał głos burmistrzowi. Pan Z. Biedulski w krótkim przemówieniu podkreślał znaczenie dawnej linii Kolei Wschodniej dla naszego miasta i zapewniał, że miasto dołoży wszelkich starań, aby już wkrótce mogło być realizowane połączenie Berlin-Piła. Podkreślał, że właśnie remontowany jest kostrzyński dworzec i jego otoczenie co z pewnością wpłynie pozytywnie na transport kolejowy w naszym mieście. Na zakończenie przemówienia życzył gościom miłego pobytu w mieście i zapraszał do zwiedzania innych atrakcji turystycznych jak np. Stare Miasto. Aby podkreślić słowa burmistrza dla gości zagrała Kostrzyńska Orkiestra Dęta dyrygowana przez kapelmistrza Czesława Wiwacza. Po tym akcencie głos zabrał inż. Jürgen Krebs, wybitny specjalista ds. infrastruktury kolejowej. W porywający sposób opowiedział on zgromadzonym gościom o tym, dlaczego kostrzyński dworzec jest taki wyjątkowy zwracając uwagę nie tylko na jego dwupoziomowość, ale także na wyjątkową architekturę i znaczenie dla Kolei Wschodniej.”

 

Mit dem Zug nach Gorzow (Auszug):

u.a. Brandenburg-abc.de (10.10.2012)

“Für durchgehende Zugfahrten von Berlin nach Gorzow ohne umzusteigen sind alle technischen und organisatorischen Voraussetzungen gegeben. Dies wurde mit der heutigen Sonderfahrt „Brückenschlag“, zu der die Brandenburgische Ingenieurkammer eingeladen hatte, zum wiederholten Male gezeigt. Im Fokus der Fahrt standen die hochkarätigen Ingenieurleistungen am Beispiel des Brückenzuges über Oder und Warthe, des Turmbahnhofes Kostrzyn und des Hochbahnviaduktes in Gorzow, die Jürgen Krebs von der IGOB vorstellte.

 

Vortrag in Calbe (Saale):

heimatverein-calbe.de 29.01.16

“Wer in unserer Region mit der Bahn fährt, begibt sich zwangsläufig auf historischem Terrain, jedenfalls was die Streckenführung angeht. Neben der Verbindung Magdeburg-Leipzig von 1839/40 war es besonders die Strecke „Königsberg-Berlin-Calbe-Metz“, im Volksmund “Kanonenbahn“ genannt, die bahntechnisch Bedeutung erlangte. Gerade um diese Strecke drehte sich ein Vortrag Ende Januar 2016, den der Berufseisenbahner Jürgen Krebs aus Barby in der Heimatstube Calbe hielt. Der Einladung waren über 50 Interessierte gefolgt, was eindeutig belegt, dass die Eisenbahn und deren Geschichte noch viele Freunde hat. Neben allgemeinen Fakten zur Eisenbahnentwicklung in Preußen und später dem Deutschen Reich ab 1850, stand der Abschnitt <Berlin-Sangerhausen> der o.g. Kanonenbahn, im Mittelpunkt des Vortrages. Schließlich handelte es sich bei dieser Trasse um die aufwendigste und längste Eisenbahnstrecke, die je in Deutschland gebaut wurde. Jürgen Krebs begann in der Geschichte im Jahre 1850, wo es noch große weisse Flecken, besonders im Nordosten Preußens gab. Mit dem Bau der Ostbahn als Staatsbahn (1851-1873) von Berlin zur russischen Grenze änderte sich das Blatt. Mit der Fertigstellung dieser Verbindung nach Osten kam logischerweise die Gegenrichtung, also der Blick nach Westen zur französischen Grenze ins Visier. Ziel war eine durchgehende Aufmarschbahn, die jedoch nie komplett zur Ausführung kam. Mit der Bewilligung der Geldmittel, davon ein Großteil Reparationszahlungen aus Frankreich, begann man nach 1873 mit dem Bau in 11 Teilabschnitten. Am 15. April 1879 konnte der Güterverkehr und einen Monat später am 15. Mai 1879 der Personenverkehr auf der zweigleisigen Strecke Berlin-Blankenheim über Calbe aufgenommen werden. Es folgten im Vortrag Ausführungen zur Bahnarchitektur (Stichwort Typenbau bei Bahnhofsgebäuden), Loktypen auf dieser Strecke usw.. Die Sachkenntnis des Referenten, gepaart mit dem Fotomaterial, war beeindruckend. Zu jeder Frage gab es eine Antwort. Gerade was unsere Region anbetraf, waren seltene Aufnahmen zu sehen, die bei den Anwesenden Erinnerungen wach riefen. Stauen und Schmunzeln riefen Vergleiche in Punkto Bauzeiten, Pünktlichkeit und Fahrzeiten aus Dampflokzeiten zu späteren moderneren Zeiten hervor. Letzmalig konnte am 03.10.2003 gehofft und geschmunzelt werden, als Udo Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow“ in Barby eine symbolische Mauer durchfuhr. Da war die Schließung der Strecke längst besiegelt, sozusagen ein Abschied auf Raten. Am 05.12.2004 kam das endgültige „Aus“ der Kanonenbahn für unsere Region.
 

  Zahlreiche historische Aufnahmen waren zu sehen 

  Jürgen Krebs beim Vortrag             

  Die Kanonenbahn - ein Resümee”

Vortrag zu 250 Jahre Gnadau am 10.11.2017:

Vortrag_Gnadau

Quelle: Newsletter Sehnsuchtsort Gnadau Dezember 2017

 

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